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Du darfst Genießer-ABC

Zutaten sind keine Hexerei – sollte man meinen. Und doch belehren uns Kochbücher immer wieder eines Besseren. Ackerlattich? Paradeiser? Wirrkopf? Unser Genießer-ABC klärt auf. Viel Spaß!

  • Ackerlattich

    siehe Feldsalat

  • Ackersalat

    siehe Feldsalat

  • Amaranth

    Amaranth ist ein tropisches Getreide, dass schon die Inkas anbauten. Sie können sowohl seine Samen, als auch die Blätter essen. Es ist reich an Eiweiss, Calcium und Eisen. Amaranthkörner schmecken im Müsli oder als Suppeneinlage. Gemahlen können Sie Brot und Kuchen daraus backen. Die Blätter schmecken sehr herzhaft, bereiten Sie sie einfach wie Spinat zu.

  • Artischocke

    Die Artischocke ist mit der Distel verwandt und bildet bis zu 2 m hohe Stauden. Artischocken gelten als Delikatesse. Für ihren feinen Geschmack ist der Inhaltstoff Cynarin verantwortlich. Er gibt den herben, leicht bitteren Geschmack. Leider können Sie nur die äußeren Blütenblätter und den Boden verzehren. Artischocken werden als ganze Blütenköpfe weich gekocht (ca. 20-40 Minuten) und mit schmecken köstlich mit zerlassener Kräuterbutter. Zu kalten Artischocken passt am besten eine Vinaigrette. Artischocken sind appetitanregend und daher die ideale Vorspeise.

  • Aubergine

    Die Aubergine stammt aus Asien und ihre Angebotsvielfalt dort ist riesig. Es gibt weiße, gelbe, grüne und grün-weiß marmorierte. Genauso vielgestaltig ist auch ihre Form, sie sind länglich, kugel-, tropfen-, oder schlangenförmig. Hierzulande finden Sie hauptsächlich violett-längliche Auberginen. Sie besitzen relativ wenig Eigengeschmack, aber wenn Sie frische Kräuter, Knoblauch, Zwiebeln oder Zitronensaft hinzufügen werden sie zu einer Köstlichkeit. Verzehren Sie Auberginen niemals roh, sie schmecken nicht nur scheußlich, sondern enthalten auch Solanin, dass sich beim Erhitzen verflüchtigt.

  • Avocado
    Die Avocado ist eine Beerenfrucht, die in den Tropen und Subtropen an bis zu 20 Meter hohen Bäumen wächst. Es gibt etwa 400 verschiedene Sorten, von denen einige bis zu 2 kg schwer werden. Die kleinsten Avocados wiegen dagegen weniger als 100 g. Die Avocado ist eine ausgesprochen nährstoffreiche Frucht, ihr cremiges Fruchtfleisch enthält bis zu 23% Fett, ist reich an Kalium und Eisen. Ihr Geschmack ist süßlich-nussartig und Sie können sie vielseitig verwenden. Genießen Sie sie pur mit etwas Salz und Zitrone oder zaubern Sie einen leckeren Dipp daraus. Die Südamerikaner stellen sogar Eis daraus her.
  • Batavia Salat
    Er ist eines der vielen neuen Mitglieder in der großen Familie der Kopfsalate. Seine festen Köpfe mit den dickfleischigen gewellten bis gekrausten Blättern können bis zu 500 g wiegen. Die Blätter des Batavia - mal rotbraun oder auch hellgrün mit roten Rändern - sind knackig frisch, schmecken herzhaft und haben viel Ähnlichkeit mit Eisbergsalat.
  • Bindesalat
    siehe Römersalat
  • Blätterkohl
    siehe Chinakohl
  • Blaukraut
    siehe Rotkohl
  • Bleichzichorie
    siehe Chicorée
  • Blumenkohl
    Blumenkohl ist ein fleischig verdickter Blütenstand, daher auch der Name. Um die weißen Köpfe zu erhalten, werden die großen grünen Blätter bereits auf dem Feld über dem Kohlkopf eingeknickt. So kann kein Sonnenstrahl das Gemüse verfärben. Blumenkohl ist besonders reich an Vitamin C, um das wertvolle Vitamin nicht zu zerstören bereiten Sie ihn doch auch einmal als Rohkostsalat zu. Unter den farbigen Sorten ist besonders der kleine grüne Romanesco mit seinen meist türmchenähnlichen Röschen gefragt.
  • Bohnen
    Es gibt zahlreiche unterschiedliche Bohnensorten, die frisch oder getrocknet im Handel sind. Besonders gängig sind bei uns grüne Bohnen, die nicht getrocknet werden. In getrockneter Form findet man häufig weiße Bohnen, rote Kidneybohnen, schwarze Bohnen und Wachtelbohnen. Getrocknete Bohnen müssen vor der Verwendung eingeweicht werden – am besten über Nacht. Das Einweichwasser sollte zum Kochen benutzt werden, denn es enthält wertvolle Nährstoffe aus den Bohnenkernen. Bohnen sind eine sehr gute Eiweiß- und Mineralstoffquelle und stecken voller Ballaststoffe.
  • Brabanter Kohl
    siehe Rosenkohl
  • Broccoli
    Der Brokkoli wird auch Spargelkohl genannt und ist der feine Verwandte des Blumenkohls. Im Geschmack ist er kräftiger und ernährungsphysiologisch ist er ihm haushoch überlegen. Er enthält bis zu 60% mehr Vitamin C und 16 x soviel Vitamin A. Es steckt noch mehr in ihm, er ist ein guter Calcium und Eisenlieferant. Falls der Brokkoli beim Einkauf in eine Folie gewickelt ist, lassen Sie ihn in der Folie. Es entwickelt sich dadurch die Luftfeuchtigkeit, die er braucht um länger frisch zu bleiben.
  • Bröckelkohl
    siehe Brokkoli
  • Brüsseler Kohl
    siehe Blumenkohl
  • Brüsseler Salat
    siehe Chicorée
  • Buchweizen
    Buchweizen ist, trotz seines Namens, kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs. Er schmeckt leicht nussig und Sie können sehr leckere Pfannkuchen daraus backen. Im Handel erhalten Sie Buchweizen als geschältes ganzes Korn, in Form von Buchweizengrütze, -flocken oder, -mehl. Es liefert dem Körper hochwertiges Eiweiß und enthält reichlich Spurenelemente
  • Bulgur
    Bulgur ist grob gebrochener, vorgedämpfter Hartweizen, der als Beilage serviert wird. Er hat eine relativ kurze Garzeit und ist nussig im Geschmack. Sie können ihn als Beilage anstatt Reis verwenden. Probieren Sie doch mal den auch einen typisch arabischen Bulgur Salat, mit Tomaten, Frühlingszwiebeln. Petersilie und frischer Minze, dazu eine Zitronenmarinade.
  • Bundrettich
    siehe Rettich
  • Burtzelkraut
    siehe Portulak
  • Burtzelkraut
    siehe Portulak
  • Butterblume
    siehe Löwenzahn
  • Butterfrucht
    siehe Avocado
  • Buttersalat
    siehe Kopfsalat
  • Champignons
    Die Heimat der Champignons ist Frankreich, daher auch der Name (frz. Champignon = Pilz). Heute werden sie in Spezialbetreiben auf Strohsubstrat ganzjährig gezüchtet. Ob sie dann weiße oder braune Hüte tragen, das liegt allein an der Sorte. Je dunkler die Färbung, desto aromatischer sind sie im Geschmack. Frische Champignons duften angenehm und schmecken roh leicht nussig.
  • Chicorée
    Hätten belgische Bauern nicht vor über 100 Jahren den Chicorée entdeckt, wir wären um ein feines Salatgemüse ärmer. Der Zufall wollte es, dass Zichorienwurzeln nach einer überreichen Ernte in dunklen Gewächshäusern überwintern sollten. Dort aber trieben die Wurzeln kräftige Knospen aus, die, abgeschirmt von Licht und Zugluft, bleich und zart blieben. Der Chicorée war geboren. Charakteristisch ist sein feinwürziger leichter Bittergeschmack.
  • Chilischoten
    Chilischoten sind mit dem Gemüsepaprika verwandt. Die Schoten sind schmal, etwa fingerlang und in rot und grün erhältlich. Bei ihnen gilt je kleiner, desto schärfer. Grüne, unreife Chilischoten sind nicht so scharf, wie reife rote. Schärfe ist das wichtigste Geschmacksmerkmal der Chili, sie wird durch das Alkaloid Capsaicin verursacht. Es befindet sich hauptsächlich in den weißen Zwischenwänden und Samen. Wenn Sie es weniger Scharf mögen, entfernen Sie diese einfach. Seien Sie vorsichtig beim Arbeiten mit Chilischoten, das Capsaicin führt besonders an den Augen zu schmerzhaften Reizungen.
  • Chinakohl
    Chinesen und Japaner lieben ihn mindestens so sehr wie wir unseren Weißkohl. Der krausköpfige hellgrüne Asiate liefert ähnlich wie sein europäischer Verwandter reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Dabei ist er viel leichter verdaulich, bläht nicht, schmeckt nur dezent nach Kohl und hat wenig Abfall.
  • Couscous
    Couscous ist mit Mehl vermischter, vorgedämpfter Weizen- oder Hirsegrieß. Er ist typisch für die nordafrikanische Küche und kann als Beilage für unterschiedliche Fleisch- und Gemüsegerichte verwendet werden. Bei uns wird vorwiegend Instant-Couscous angeboten, der eine geringe Garzeit hat.
  • Dattel
    Die Dattel ist die Frucht der Dattelpalme, die bis zu 30 Meter hoch wird und ursprünglich aus dem Irak stammt. Datteln werden maximal 8-10 cm lang. Sie sind außen rötlich braun und innen weiß und wachsen in großen Büscheln von bis zu 200 Früchten. Ihr Fruchtfleisch ist ausgesprochen aromatisch, es ist weich und honigsüß. Sie erhalten Datteln bei uns als Frischfrucht und getrocknet. Sie werden überwiegend pur verzehrt, lassen sich aber auch hervorragend in Salaten oder Kompotts verarbeiten. Probieren Sie doch auch einmal Dattelspieße: Einfach Käse- und Speckwürfel abwechselnd mit Datteln auf einen Holzspieß stecken, kurz auf den Grill legen, fertig!
  • Dinkel
    Dinkel ist die Urform des Weizens und eine über 5000 Jahre alte Kulturpflanze. in Deutschland wurde er insbesondere in Württemberg angebaut, alte Stadtnamen wie Dinkelsbühl deuten noch heute daraufhin. In letzter Zeit werden Backwaren aus Dinkel immer beliebter. Die halbreifen Körner des Dinkels werden als Grünkern bezeichnet. Er wird unreif geerntet und dann geröstet. Grünkern hat einen kräftig, würzigen Geschmack und Sie können daraus zum Beispiel leckere Eintöpfe oder pikante Bratlinge zubereiten.
  • Eichblattsalat
    Seinen Namen verdankt dieser Pflücksalat mit dem bauschigen Schopf der Form und Farbe seiner gezackten Blätter. Doch nicht nur sein hübsches Aussehen, auch der milde Geschmack mit dem interessanten Nussaroma haben den Newcomer bei uns innerhalb weniger Jahre zu einem der beliebtesten Blattsalate aufsteigen lassen.
  • Eichenblattsalat
    siehe Eichblattsalat
  • Eichenlaubsalat
    siehe Eichblattsalat
  • Eierfrucht
    siehe Aubergine
  • Einlegegurken
    Botanisch gehören sie zu der Familie des Kürbisses. Einlegegurken werden fast ausschließlich in der Konservenindustrie verarbeitet, da es kaum noch Hausfrauen gibt, die selber einkochen. Vor dem Einlegen ist ihr Geschmack neutral, ihn erhalten sie erst durch den jeweiligen Fond. Schmackhafte Fonds können mit Schalotten, Dill, Meerrettich etc. bereiten. Unerwünschte Bitterstoffe konnten in den letzten Jahren aus den Gurken herausgezüchtet werden.
  • Eisbergsalat
    Manch einer nennt ihn auch Eissalat, die Schweizer sagen Krachsalat - weil die festen, fleischigen Blätter beim Reinbeißen laut krachen. Auf jeden Fall kann von so einem gut geratenen Dickkopf eine ganze Familie satt werden. Im Sommer bringt nur ein Kopf durchaus 600-800 g auf die Waage.
  • Endivie
    Die glatte Endivie bildet keinen echten Kopf, sondern eine große platte Rosette. Ihre Blätter sind leicht gewellt mit dicken Rippen. Sie ist mit dem Chicorée verwandt und wie er leicht bitter.
  • Escariol
    siehe Endivie
  • Essig
    Man unterschiedet vier verschiedene Essigtypen: Branntweinessig, Obstessig, Weinessig und Weinessig-Verschnitt. Branntweinessig entsteht bei der Vergärung von Alkohol und hat einen Säuregehalt zwischen 5 und 15,5%. Obstessig entsteht bei der Vergärung von reinen Obstweinen. Er darf nicht mit Branntweinessig oder anderen Zusätzen gemischt werden. Sein Säureanteil muss mindestens 5% betragen. Weinessig wird aus reinem Traubenwein gewonnen. Sein Mindestsäureanteil beträgt 6%. Weinessig-Verschnitt ist meist eine Mischung aus Branntweinessig und Weinessig. Voll im Trend ist der italienische Aceto Balsamico aus dem Most von Trebbiano-Trauben. Er ist ausgesprochen aromatisch und schmeckt süßlich. Bevor er in den Handel kommt, lagert er mehrere Jahre im Holzfass, um so die nötige Reife zu erlangen.
  • Feldsalat
    Feldsalat ist ein typisches Wintergemüse, eher unscheinbar, mit kleinen kurzen, meist dunkelgrünen Blättchen, die eine Rosette bilden. An Boden und Klima stellt das frostharte Kraut kaum Ansprüche, nur beim Putzen muss man Geduld haben. Von allen Salatsorten hat Feldsalat den höchsten Vitamin C-Gehalt.
  • Fenchel
    Fenchel ist ein außerordentlicher Vitamin C Lieferant, doppelt soviel wie in einer Orange steckt in ihm. Sein typischer anisartiger Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Er stammt aus seinen ätherischen Ölen. Sie können ihn roh und gegart verzehren. Das zarte Fenchelgrün eignet sich fein gehackt prima als Gewürz.
  • Finocchio
    siehe Fenchel
  • Franzosensalat
    siehe Löwenzahn
  • Friséesalat
    Friséesalat hat dekorativ gezackte, gelbe bis hellgrüne Blätter und schmeckt leicht bitter. Er gehört – ebenso wie sein naher Verwandter, der Endiviensalat – zur Zichorienfamilie. Zum Inneren werden die Blätter feiner und zarter. Bei älteren Sorten werden die Schöpfe vor der Ernte für einige Tage oben zusammengebunden. So bleiben die Innenblätter vor Licht geschützt, zart und hell. Seinen herben Geschmack bekommt der Frisée von dem besonders in den Außenblättern reichlich enthaltenen Bitterstoff Inulin.
  • Gelbe Rüben
    siehe Möhren
  • Gemüsefenchel

    siehe Fenchel
  • Gemüsekürbis
    siehe Zucchini
  • Gemüsepaprika
    siehe Paprika
  • Gerste
    Gerste hat als Brotgetreide an Bedeutung verloren, sie wird fast nur noch mit Weizenmehl vermischt eingesetzt. Ihre Hauptverwendung findet sie heute als Braugerste, die zu Malz weiterverarbeitet wird.
  • Glatte Endivie
    siehe Endivie
  • Grüner Salat
    siehe Kopfsalat
  • Gurken
    siehe Salatgurken
  • Gurkenkürbis
    siehe Zucchini
  • Hafer
    Hafer stammt aus Europa. Dieses Getreide hat den höchsten Anteil an Eiweiß und Fett. Hafer ist auch ein erstklassiger Eisenlieferant, er kann es locker mit vielen Fleischsorten aufnehmen. Backen sollten Sie Hafer allerdings nicht, Sie werden nur einen platten Fladen erhalten. Das liegt an den fehlenden Klebereiweiß, mischen Sie Hafermehl zum Backen mit Weizenmehl. Zum Schluss noch etwas Interessantes für Morgenmuffel: Ein Müsli mit Haferflocken ist ein wahrer Muntermacher, die darin enthaltenen Stoffe ermöglichen einen schwungvollen Start in den Tag.
  • Häuptlesalat
    siehe Kopfsalat
  • Hausgurken
    siehe Salatgurken
  • Hirse
    Hirse ist die älteste kultivierte Getreideart. Im Mittelalter war Hirse auch bei uns ein Hauptnahrungsmittel. Es ist ein sehr hochwertiges Getreide, reich an Eisen, Magnesium und B-Vitaminen. Bei uns hat sie mittlerweile nur noch eine geringe Bedeutung, in der Vollwertküche ist sie jedoch sehr beliebt. Das Mehl können Sie für Breie und Backwaren verwenden und aus den Körnen lassen sich leckere Aufläufe zubereiten.
  • Ingwer
    Ingwer ist die Wurzelknolle einer Staudenpflanze, die in tropischen Ländern wächst. Besonders in der asiatischen Küche ist sein zitronig-scharfer Geschmack beliebt. Da frischer Ingwer nur begrenzt haltbar ist, wird er auch getrocknet, gemahlen und kandiert angeboten. Für frischen Ingwer gilt: Je dicker, älter und grobfasriger die Knolle ist, desto mehr Schärfe hat der Ingwer. Die Knolle ist ein wahrer Wunderheiler, er wirkt entzündungshemmend, anregend auf Magensaft-, Speichel-, und Gallebildung und steigert die Darmfunktion. Leiden Sie unter See- oder Reisekrankheit, dann versuchen sie es doch einmal mit Ingwertee. Bereiten Sie sich vor Fahrtantritt eine Kanne zu und trinken Sie die erste Tasse eine halbe Stunde bevor es los geht.
  • Inkakorn
    Inkakorn ist eine einjährige, südamerikanische Körnerfrucht, die in den Anden angebaut wird. Inkakorn ist auch unter den Bezeichnungen Perureis oder Quinoa bekannt. Die Körner werden wie Reis gegart; sie enthalten wesentlich mehr Eisen und Eiweiß als Getreide.
  • Japankohl
    siehe Chinakohl
  • Joghurt
    Joghurt ist ein natürliches Sauermilchprodukt, das ursprünglich vom Balkan stammt. In seiner Ursprungsform wurde Joghurt allerdings nicht aus Kuhmilch, sondern aus Ziegen-, Schaf- oder Büffelmilch hergestellt. Seinen leicht säuerlichen Geschmack verdankt der Joghurt den Milchsäurebakterien. Diese bringen nur einen Teil der Milch zum Gerinnen: Das Molkeeiweiß bleibt in der Molke gelöst und wird von den festen Milchstoffen umschlossen. Es gibt Trinkjoghurt und festen Joghurt, die jeweils in vier Fettstufen angeboten werden: - Magermilchjoghurt mit maximal 0,3 % Fett - Fettarmer Joghurt mit 1,5 bis 1,8 % Fett - Vollmilchjoghurt mit 3,5 bis 4 % Fett - Sahnejoghurt mit mindestens 10 % Fett Um die Konsistenz und die Haltbarkeit zu verbessern und um Geschmacksvarianten zu erhalten, werden Joghurts oft weiterbehandelt. Seit etwa zehn Jahren finden Sie probiotische Joghurts in den Kühlregalen. Sie enthalten widerstandsfähigere Milchsäurebakterien, die noch lebend in den Darm gelangen und dort eine positive Wirkung auf die Darmflora haben. Wieviel sie wirklich bewirken können ist aber noch ungeklärt.
  • Johannisbeere
    Ursprünglich wuchsen die Johannisbeeren als Wildpflanzen an Wald- und Feldrändern. Mit ihrer Kultivierung wurde erst im 16. Jahrhundert begonnen. Sie können weiß, rot oder schwarz sein. Herausragend ist ihr Vitamin C Gehalt, insbesondere die schwarze Johannisbeere ist eine wahre Vitamin C Bombe.
  • Kabis
    siehe Weißkohl
  • Kaktusfeige
    Die Kaktusfeige ist eine stachelige, mexikanische Frucht. Für die Indianer sind Kaktusfeigen auch heute noch ein unentbehrliches Nahrungsmittel, manche von Ihnen ernähren sich monatelang ausschließlich davon. Beim Schälen sollte man Handschuhe tragen. Ihr Fruchtfleisch enthält viele Kerne. Die Kaktusfeige schmeckt süßlich-neutral. Zaubern Sie doch auch einmal einen leckeren Salat mit Kaktusfeigen, sie passen sehr gut zu grünem Blattsalat, Scampis oder Räucherforelle.
  • Kappes
    siehe Weißkohl
  • Kappus
    siehe Weißkohl
  • Kapstachelbeere
    Die Kapstachelbeere oder Physalis stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie ist von einer lampionartigen Hülle umgeben. Sie schmeckt roh am besten und man kann ihre Samen mitessen. Das Aroma der Kapstachelbeere ist sehr kräftig süß-sauer.
  • Karambole
    Die Karambole oder Sternfrucht ist eine tropische Frucht. Im reifen Zustand ist sie leuchtend gelb. Die dünne Schale der Sternfrucht kann mitgegessen werden; die reife Frucht ist erfrischend süß und knackig. Mit der Sternfrucht können Sie herrlich ihre Bowlen, Cocktails, Dessert oder Fleischplatten dekorieren.
  • Karotten
    siehe Möhren
  • Käsekohl
    siehe Blumenkohl
  • Knacksalat
    siehe Eisbergsalat
  • Knollenfenchel
    siehe Fenchel
  • Kochsalat
    siehe Chinakohl
  • Kohlrabi
    Die Experten streiten noch heute über seine Herkunft. Doch fest steht: Nirgendwo auf der Welt wird mehr Kohlrabi geerntet und gegessen als in Deutschland. Unter der rotvioletten oder zartgrünen Schale der plattrunden Knolle verbirgt sich das knackig-saftige Fruchtfleisch. Die Farbe spielt für den etwas süßlichen Geschmack keine Rolle, allerdings sind die dicken Knollen aus dem Treibhaus zarter und milder.
  • Kokosnuss
    Die Kokosnuss wächst an der Kokospalme. Trotz ihres Namens ist sie keine Nuss, sondern eine Steinfrucht. Sie ist von einer dicken Faserschicht umgeben, die eine glatte grünliche Außenhaut hat. Bei uns sind Kokosnüsse ohne diese Außenhaut im Handel. Die harte, dunkelbraune Schale ist von strohigen Fasern umgeben. Beim Kauf einer Kokosnuss sollte man den ´Schütteltest´ machen. Im Inneren muss man das Kokoswasser plätschern hören. Ist die Kokosnuss innen bereits ausgetrocknet, ist sie zu alt und eventuell verdorben. Beim Kochen thailändischer Rezepte wird häufig sogenannte Kokosmilch verwendet. Diese bekommen Sie mittlerweile in jeden gut sortierten Supermarkt in Dosen.
  • Kopfsalat
    Ein dicker Kopf umschließt ein festes Herz, drumherum kräftige grüne bis rot-braune Außenblätter. Das ist Kopfsalat in bester Qualität, wie man ihn in den Sommermonaten in vielen Gärten und im Freilandanbau findet. Treibhausware fehlt es häufig an Licht und Wärme, mancher Kopf ist dann sogar kopflos und wird nur noch von einem Folienbeutel zusammengehalten.
  • Krachsalat
    siehe Eisbergsalat
  • Krause Endivie
    siehe Friséesalat
  • Küchenlauch
    siehe Porree
  • Kuhblume
    siehe Löwenzahn
  • Kumquat
    Die Kumquat oder Zwergorange stammt aus China und Vietnam. Sie ist mit den Zitrusfrüchten verwandt und sorgt mit ihrem säuerlichen Geschmack für ein pikantes Aroma in vielen Gerichten. Die süßlich-bittere Schale ist essbar. Sie können sie roh verzehren oder zu Konfitüren verarbeiten.
  • Lauch
    siehe Porree
  • Limette
    Die Limette gehört zu den Zitrusfrüchten. Ihre Schale ist grün und ihre Säure wesentlich milder als die der Zitrone. So wie für unsere Küche die Zitrone unentbehrlich ist, spielt die Limette in der Küche der Tropen eine bedeutende Rolle. Auch hierzulande wird sie immer beliebter. Sie findet Verwendung in Fisch- und Fleischgerichten, in Kuchen, Dessert und Cocktails.
  • Litchi
    In China gilt sie als die feinste aller Früchte. Sie wachsen büschelartig an halbhohen Bäumen Die leuchtend roten bis braunen Früchte haben einen Durchmesser von 3-4 cm. Die Haut der Litchi ist spröde und von noppenartiger Struktur. Das saftreiche Fruchtfleisch ist weißlich, perlmuttartig durchschimmernd. Im Inneren der Frucht befindet sich ein haselnussgroßer, ungenießbarer Kern. Probieren Sie Litchis roh, ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Weintraube und Kirsche.
  • Lockenkopf
    siehe Friséesalat
  • Lollo Bionda / Lollo Rosso
    Ob dunkelrot wie der Lollo Rosso oder gelbgrün wie der Lollo Bionda - die beliebten Salatköpfe sind ´echte´ Italiener. Sie gehören zwar zu den Pflücksalaten, doch bilden ihre stark gekrausten, zarten Blätter eine so kompakte halbkugelförmige Rosette, dass leicht der Eindruck eines Kopfes entsteht. Im Geschmack unterscheiden sich die beiden nicht. Sie sind angenehm kräftig und haben ein leicht nussiges Aroma.
  • Löwenzahn
    Kinder kennen ihn als Pusteblume, denn er wächst als ´Unkraut´ auf fast jeder Wiese und Weide. Sammeln Sie für einen Salat nur junge zarte Blätter. Spezielle grüne und gelbe Kultursorten kommen aus Frankreich. Die Blätter sind größer, weniger gezahnt und milder als die ihres wilden Vetters.
  • Mango
    Die Mango ist eine ovale oder nierenförmige Frucht, die bis zu 20 cm lang wird. Ihre wachsartige Schale ist grün, gelb, orange oder rotviolett und kann auch mehrere dieser Farben haben. Das Fruchtfleisch ist tiefgelb und ausgesprochen saftig. In der Mitte der Frucht befindet sich ein großer Stein, der von einer harten, mit Fasern besetzten Schale umgeben ist. Zur Mitte hin lässt sich das Fruchtfleisch nur schwer vom Samen abtrennen. Die Farbe sagt nichts über den Reifegrad aus, sondern ist abhängig von der Sorte. Reife Früchte geben auf Druck leicht nach und haben einen zarten Duft. Mangos schmecken pur oder als im Dessert köstlich, aber auch Vorspeise mit Lachs- oder Schinken umwickelt sind sie ein Genuss.
  • Mangold
    Zu Großmutters Zeiten war Mangold ein beliebtes Gemüse, er ist dann etwas in Vergeesenheit geraten. Jetzt können Sie ihn aber wieder verstärkt auf Wochenmärkten, in Supermärkten und sogar tiefgekühlt finden. Es gibt zwei Sorten, den Blattmangold, bei dem nur die Blätter verzehrt werden und den Schnittmangold, dessen Rippen und Stiele gegessen werden. Sein Geschmack ähnelt dem Spinat, er ist jedoch würziger und nussiger. Mangold passt gut zu gebratenem Fleisch, Fisch und Eierspeisen. Er kann zu Eintöpfen, herzhaften Kuchen, und in Aufläufen verwendet werden. Mit den Blättern lassen sich auch prima Rouladen zubereiten.
  • Mascarpone
    Mascarpone ist ein Molkefrischkäse aus Italien. Seine Konsistenz ist quarkähnlich und cremig. Mascarpone ist sehr mild im Geschmack und duftet nach frischer Milch. Sein Fettgehalt beträgt zwischen 45% und 55 % i.Tr. Mit Mascarpone können Sie herrliche Süßspeisen, wie zum Beispiel das berühmte Tiramisu zubereiten.
  • Melanzane
    Aubergine
  • Möhren
    Die Möhre ist das karotinreichste Gemüse überhaupt. Verzehren Sie Möhren am besten in Kombination mit etwas Fett, so nimmt ihr Körper dass Karotin besser auf. Sehr aromatisch und süß sind die im Frühling und Sommer geernteten Bundmöhren. Eine Besonderheit sind die Sandmöhren. Diese späten Speisemöhren werden sofort nach der Ernte in Sand eingelagert und halten sich auf diese Weise ohne große Nährstoffverluste über Monate.
  • Mohrrüben
    siehe Möhren
  • Monatsrettich
    siehe Radieschen
  • Nashi
    Die Nashi gehört – ebenso wie unsere herkömmlichen Äpfel und Birnen – zur Familie der Rosengewächse. Sie stammt aus China, Japan und Korea. Grundsätzlich lassen sich zwei Typen unterscheiden: die birnenähnliche chinesische und die apfelähnliche japanische Nashi. Nashis haben eine dünne, gelbe oder hellgrüne Schale und helles, saftiges Fruchtfleisch mit vielen Steinzellen. Das Kuriose an der Nashi ist, sie sieht aus wie eine Apfel und schmeckt wie eine Birne. Sie können sie roh genießen oder auch zu raffinierten Konfitüren verarbeiten.
  • Nudeln
    Unter dem Oberbegriff „Nudeln“ werden die unterschiedlichsten Teigwaren zusammengefasst. Bei „Pasta“ handelt es sich um bissfeste Nudeln italienischer Art aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz. Typisch deutsche Nudeln bestehen aus Eierteig mit einer Mischung aus Weich- und Hartweizen. Eierteignudeln sättigen stärker als Pasta und sind etwas weicher. Ohne Mehl werden Glasnudeln hergestellt, die Dank ihres Stärkegehalts durchsichtig sind. Sie garen sehr schnell und werden dann weiß. Glasnudeln sind ausgesprochen kalorienarm und eignen sich gut als Einlage für asiatische Suppen. Leicht mit den Glasnudeln zu verwechseln sind Reisnudeln, die aus Reisstärke bestehen und ebenfalls sehr kalorienarm sind. Besonders praktisch für die schnelle Küche sind chinesische Eiernudeln, die oft als Instantprodukt angeboten werden. Sie sind spaghettidünn und zu Blöcken gewickelt, von denen man die gewünschte Menge vor dem Kochen abbricht. Bei Vegetariern beliebt sind Sojanudeln, die mindestens 15% Sojamehl enthalten und so etwas für die Versorgung mit pflanzlichem Eiweiß tun. Vollkornnudeln sind braun und enthalten jede Menge Ballaststoffe, Nervenvitamine und Mineralstoffe. Im Geschmack sind sie nussig-herb. Nudeln werden in verschiedenen Farben angeboten: Hellrote enthalten Tomaten, grüne Spinat, dunkelrote rote Bete oder Rotkohl, gelbe Safran und schwarze Sepiatinte. Diese färbenden Zutaten kann man jedoch kaum schmecken. Für Geschmacksvielfalt sorgen aromatische Zusätze, beispielsweise Steinpilz, Lachs oder Trüffel.
  • Nüsslisalat
    siehe Feldsalat
  • Oberkohlrabi
    siehe Kohlrabi
  • Oberrübe
    siehe Kohlrabi
  • Öl
    „Fett ist out , Öl ist in“, so könnte man den Trend beschreiben. Nie war das Angebot, an den unterschiedlichsten Ölen, so groß wie heute. Pflanzliche Öle enthalten einen hohen Anteil an „einfach“ und „mehrfach ungesättigten“ Fettsäuren. Man unterscheidet zwischen eher geschmacksneutralen Ölen und solchen mit sehr intensivem Eigengeschmack. Neutral sind beispielsweise Maiskeim-, Sonnenblumen, Raps- und Weizenkeimöl. Einen ausgesprochen individuellen Geschmack haben dagegen Distel-, Walnuss, Traubenkern-, Kürbiskern- und Olivenöl. Entscheidend ist bei Öl nicht nur der Geschmack, sondern auch das Herstellungsverfahren. Man unterscheidet zwischen kaltgepressten, unraffinierten Ölen und raffinierten Ölen. Bei der Herstellung unraffinierter Öle werden die Ölsaaten gemahlen und gepresst. Sie erreichen dabei höchstens eine Temperatur von 60 ° C. Dieses Herstellungsverfahren hat den Vorteil, dass der Geruch und Geschmack der Pflanze vollständig erhalten bleiben. Es schont auch die wichtigen fettlöslichen Vitamine und Fettbegleitstoffe. Weil die Ausbeute bei der kalten Pressung relativ gering ist, sind diese Öle sehr teuer. Sie sind nicht sehr lange haltbar. Kaufen Sie das Öl am besten in kleinen Mengen und bewahren Sie es im Kühlschrank auf. Kaltgepresstes Öl eignet sich besonders für die schmackhafte Salate.
  • Papaya
    Die Papaya, auch Baummelone genannt, stammt aus Mittelamerika und ist mit echten Melonen nicht verwandt. Ihre Schale ist grün und verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb bis orangerot. Sie wird nicht mitgegessen. Das Fruchtfleisch ist gelb, orange oder rosa. In der Mitte der Frucht befindet sich ein kleiner Hohlraum mit sehr vielen schwarzen Samen in einer geleeähnlichen Substanz. Vor dem Verzehr sollten Sie die Papaya mit etwas Zitronensaft beträufeln,da sie keine eigene Fruchtsäure enthält. Papayas harmonieren auch sehr gut mit Schinken oder Krabben, und ergeben so eine feine Vorspeise.
  • Paprika
    Nach dem Zweiten Welkrieg noch völlig unbekannt ist die Paprika ein „deutsches Gemüse“ geworden und von unseren Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Die glänzende Haut ist grün, gelb, orange, rot , violett oder sogar schwarz. Grüne Paprikaschoten werden grundsätzlich unreif geerntet. Die roten Früchte sind voll ausgereift und schmecken wesentlich fruchtiger. Paprika ist ein sehr guter Vitamin C Lieferant, er liefert mehr als doppelt soviel wie eine Orange.
  • Paradeiser
    siehe Tomaten
  • Paradiesäpfel
    siehe Tomaten
  • Pekingkohl
    siehe Chinakohl
  • Pflücksalat
    Wer einen eigenen Garten hat, kennt ihn sicher. Noch lange bevor andere Salatsorten im Frühjahr ihre Köpfe recken, kann man Blatt für Blatt knackigen Salat rupfen. Das zarte Salatgemüse bildet keinen Kopf, sondern treibt einen 40-80 cm hohen Stängel, der bis oben mit großen, glatten oder krausen Blättern besetzt ist. Man pflückt immer nur einzelne Blätter im unteren Teil der Pflanze, während oben laufend neue nachwachsen.
  • Physalis
    Die Kapstachelbeere oder Physalis stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie ist von einer lampionartigen Hülle umgeben. Sie schmeckt roh am besten und man kann ihre Samen mitessen. Das Aroma der Physalis ist sehr kräftig süß-sauer. Besonders lecker ist Physalis in Obstsalatern, Desserts oder als Kuchenbelag.
  • Porree
    Sommer, Herbst und Winter - jede Zeit hat ihre Porreesorte. Sommerporree ist schlanker, feiner und zarter, die späten Stangen haben meist einen kurzen dicken Schaft und sie schmecken kräftiger.
  • Portulak
    Das schnellwachsende Blattgemüse mit den dicken, knackigen, vitamin- und mineralstoffreichen Blättchen ist kaum bekannt, hat aber eine kleine treue Fangemeinde. Mit seinem leicht säuerlichen Geschmack ist Portulak als Salat besonders erfrischend. Sie können die Blätter aber auch in Saucen, Suppen oder Kräuterquark verarbeiten.
  • Postelein
    siehe Portulak
  • Pusteblume
    siehe Löwenzahn
  • Quinoa
    Botanisch gesehen ist Quinoa mehr mit Spinat und Mangold verwandt als mit Getreide. Es ist auch unter den Bezeichnungen Perureis oder Inkakorn bekannt. Die Quinoapflanze wird nicht ohne Grund das ´Gold der Inkas´ bezeichnet. Sie besitzt große Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
  • Radi
    siehe Rettich
  • Radicchio
    Mit seinem leicht herben Geschmack und den weinroten knackigen Blättern mit strahlend weißen Adern ist Radicchio ein beliebtes und dekoratives Wintergemüse. Der Name stammt aus dem Italienischen und liest sich wie ein Zungenbrecher. Richtig ausgesprochen ´Radickjo´, geht er schon leichter über die Lippen. Seinen etwas bitteren Geschmack verdankt Radicchio vor allem dem in den Blattrippen enthaltenen Bitterstoff, der verdauungsfördernd wirkt.
  • Radies
    siehe Radieschen
  • Radieschen
    Die alten Chinesen hatten schon immer einen Blick fürs Schöne. Kein Wunder also, dass sie bereits im Altertum Radieschen in ihren prächtigen Gärten als Zierpflanze verehrten. Heute werden die roten, manchmal auch weißen, scharfen Knöllchen weltweit angebaut und sind eine Zierde im Salat. Freilandsorten produzieren in der Regel mehr Senföle und sind deshalb schärfer im Geschmack.
  • Rapunzel
    siehe Feldsalat
  • Rauke
    siehe Rucola
  • Rebkresse
    siehe Feldsalat
  • Reis
    Man unterscheidet beim Reis drei Hauptgruppen: Rundkorn-, Mittelkorn- und Langkornreis. Rundkornreis findet seine Verwendung in der süßen Küche, beispielsweise für Puddings und Puffer. Er enthält viel Stärke und wird beim Kochen relativ weich und klebrig. Mittelkornreis ähnelt in seinen Kocheigenschaften dem Rundkornreis. Er ist besonders gut zur Zubereitung von Risotto geeignet. Der typische Beilagenreis ist der Langkornreis. Die am weitesten verbreitete Sorte ist Patna, die edelste Basmati. Eine gute Auswahl an Basmatireis finden Sie in asiatischen Supermärkten. Alle drei Reistypen werden in unterschiedlichen Formen angeboten: Als polierter Weißreis, als Vollkorn, parboiled und parboiled Vollkorn. Bei poliertem Reis sind der nährstoffreiche Keimling und das Silberhäutchen entfernt worden. Daher enthält er nur noch wenige Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe, ist jedoch geschmacklich ausgesprochen neutral und kann unbegrenzt gelagert werden. Beim Vollkornreis sind alle wertvollen Bestandteile noch vorhanden. Er hat einen herzhaften, nussigen Geschmack und braucht mindestens 40 Minuten zum Quellen. In seiner Parboiled-Variante wurde der Vollkornreis bereits vorgegart und benötigt daher eine kürzere Kochzeit. Parboiled Reis wird erst nach dem Vorgaren poliert. Der Gehalt an Ballaststoffen vermindert sich zwar, aber die Mineralstoffe und Vitamine gelangen während des Garvorgangs in das Korn und bleiben so zum Teil erhalten.
  • Rettich
    Wer glaubt, dass nur die Bayern ihren vom Senföl scharfen ´Radi´ lieben, der irrt gewaltig. Die Weltmeister im Rettichessen leben in Korea - 30 kg sollen die Asiaten angeblich pro Jahr verspeisen. Die halblangen roten und weißen Rettichrüben, kommen bereits im Frühjahr als sogenannte Bundrettiche mit Laub auf den Markt. Sie brauchen nicht geschält, sondern nur gewaschen und geputzt werden. Die Farbe - rot oder weiß - hat keinen Einfluß auf den Geschmack.
  • Rettig
    siehe Rettich
  • Roggen
    Roggen ist neben Weizen das wichtigste Brotgetreide. Er ist verantwortlich für die Vielfalt unserer Brote. Aus Roggen Vollkornschrot backen die Bäcker unsere kernigen dunklen Schwarzbrote. Roggen enthält weniger Kleber als Weizen und deshalb braucht Roggen Sauerteig, um backfähig zu sein. Der Sauerteig verleiht den Roggenbroten bzw. Mischbroten ein leicht säuerliches Aroma, eine lockere Brotkrume, eine bessere Schnittfestigkeit und eine lange Frischhaltung. Roggen ist das ballaststoffreichste Getreide überhaupt und hält somit unsere Verdaung auf Trab..
  • Rokket
    siehe Rucola
  • Romanesco
    siehe Blumenkohl
  • Römersalat
    Seine lockeren, kräftig grünen Köpfe wachsen überall dort, wo auch Kopfsalat gedeiht. Die Blätter sind robuster als Kopfsalat, etwas rau, dafür besonders knackig und sie schmecken herzhafter. Roh werden meist nur die inneren zarten Blätter gegessen.
  • Römischer Salat
    siehe Römersalat
  • Rosenkohl
    Die Miniatur-Kohlköpfe mit dem herzhaften Geschmack sind eine unser jüngsten Kohlsorten. Ers enstand vor etwa hundert Jahren in Belgien. Rosenkohl braucht vor dem Ernten Frost, dann erhöht sich der Zuckergehalt in den Röschen, das Fasergewebe wird gelockert, und der Kohl leichter verdaulich.
  • Rosenwirsing
    siehe Rosenkohl
  • Rote Endivie
    siehe Radicchio
  • Roter Chicorée
    siehe Radicchio
  • Roter Kappes
    siehe Rotkohl
  • Rotkabis
    siehe Rotkohl
  • Rotkohl
    Die Rheinländer sagen ´Roter Kappes´, wenn sie den beliebten Kohlkopf meinen. In Süddeutschland spricht man dagegen vom ´Blaukraut´, das die Norddeutschen wohl nur als Zungenbrecher kennen (´Blaukraut bleibt Blaukraut´). Sei´s drum, zum festlichen Gänsebraten gehört Rotkohl, egal ob er nun Kappes oder Blaukraut heißt. Wunderbar knackig und würzig schmecken die weithin leuchtenden lila-violetten Blätter aber auch als Salat. Rotkohl hat eine sehr feste Zellstruktur und ist deshalb schwer verdaulich. Würzen Sie ihn doch einfach mit etwas Kümmel, so wird er verträglicher.
  • Rucola
    Auf der Suche nach immer neuen, vitaminreichen Genüssen, haben Feinschmecker ein altes Kraut wiederentdeckt – den Rucola oder die Rauke, manchmal auch Rokket oder Senfkohl genannt. Die glatten oder löwenzahnähnlich gezackten jungen Blätter schmecken angenehm aromatisch und leicht scharf, ältere Blätter dagegen sind bitter und zäh.
  • Ruke
    siehe Rucola
  • Runke
    siehe Rucola
  • Rupfsalat
    siehe Pflücksalat
  • Salatgurken
    Schlank, prall, dunkelgrün und möglichst ohne Kerne - so sieht die optimale Salatgurke aus, die im Sommer auch als Freilandware angeboten wird. Importgurken sind meist in Folie eingeschweißt, damit sie länger frisch bleiben. Intensiv aromatisch schmecken die 10-15 cm langen Minigurken. Als Schmorgurken kommen sehr feste Freilandgurken auf den Markt, ihr Fruchtfleisch zerfällt beim Zubereiten nicht so schnell. Gurken sind wahre Schlankmacher, 100 g enthalten gerade mal 8 kcal. Auch in der Schönheitspflege hat sie sich bewährt, ihr Saft wirkt erfrischend und strafft die Haut.
  • Salatzichorie
    siehe Chicorée
  • Sauburtzel
    siehe Portulak
  • Schälgurken
    siehe Salatgurken
  • Schlangengurken
    siehe Salatgurken
  • Sekt
    Sekt ist eigentlich eine deutsche Bezeichnung für Schaumwein. In Deutschland wird er hauptsächlich im Großraumgärungsverfahren hergestellt. Besonders gut zur Sektproduktion sind Rieslingsweine geeignet. Ist auf dem Flaschenetikett die Rebsorte genannt, dann besteht der Grundwein, aus dem der Sekt gegoren wurde, zu mindestens 85% aus dieser Traube. Sekt hat einen Alkoholgehalt von mindestens 10Vol. % und einen Flaschendruck von 3,5 Bar. Die Reifung muss mindestens sechs Monate dauern. Es gibt Sekt in den Geschmacksrichtungen extra trocken (extra brut), herb (brut) und süß (mild).
  • Senfkohl

    siehe Rucola

  • Sommerendivie
    siehe Römersalat
  • Spargel
    Sobald im April in Deutschland die ersten Spargelköpfe durch die Erde stoßen, beginnt für viele Feinschmecker die schönste Zeit des Jahres. Geerntet wird meistens früh morgens und stets per Hand, was das königliche Gemüse relativ teuer macht. In Deutschland ist weißer Spargel besonders begehrt. Allerdings ist die Farbe kein Sortenmerkmal. Die Färbung des Spargels hängt mit der Anbauweise zusammen. So bildet Spargel, der dem Sonnenlicht ausgesetzt wird und nicht auf einem Hügelbeet angebaut wird, Chlorophyll. Er wird also grün. Spargel, der auf einem Erddamm wächst und nur kurz dem Sonnenlicht ausgesetzt wird bildet einen violetten bis violett-grünen Kopf.
  • Spargelkohl
    siehe Brokkoli
  • Spinat
    Es gibt ihn als Sommerspinat, mit sehr feinen Blättern die auch roh in Salaten verwendet werden können. Der Winterspinat hat eine gröbere Struktur und Sie sollten ihn garen. Neben seinem hohen kulinarischen Genuss, ist Spinat zusätzlich ein Gemüse mit hohem Mineral- undVitamingehalt. Leider reichert er auch Nitrat an. Den Nitratgehalt kann man allerdings durch Blanchieren bis zu 70% reduzieren.
  • Sprossenkohl
    siehe Rosenkohl
  • Süßpaprika
    siehe Paprika
  • Tomate
    Das beliebteste Gemüse in Deutschland kommt fast ausschließlich aus dem Ausland - als Freilandware aus Spanien und Italien, als Glashausware aus den Niederlanden und Belgien. Die Früchte werden in ihrem Ursprungsland grünreif geerntet und bekommen erst allmählich ihre leuchtend-rote Farbe. Vollreif geerntete Früchte schmecken intensiver, würden aber den Transport nicht überstehen. Es gibt unterschiedliche Arten von Tomaten: Flaschentomaten, runde Tomaten, Eiertomaten, Cherry-Tomaten, Strauchtomaten und Fleischtomaten. Flaschentomaten werden fast nur für die industrielle Weiterverarbeitung verwendet, sie gelangen als Konserven in den Handel. Fleischtomaten sind stark gerippt, einige Sorten können bis zu 1 kg wiegen. Eiertomaten haben ein ausgesprochen intensives Aroma, sie sind daher besonders gut für Salate geeignet. Egal wie Sie Tomaten verwenden, ob roh, als Salat, als Suppe oder Sauce, schneiden Sie den grünen Stengelansatz heraus.
  • Traubenkohl
    siehe Blumenkohl
  • Türmchenblumenkohl
    siehe Blumenkohl
  • Vollrohrzucker
    Vollrohrzucker ist eingedickter und getrockneter Zuckerrohrsaft. Er ist nicht raffiniert, sondern wird direkt aus dem frischen Pflanzensaft gewonnen. Vollrohrzucker besteht zu 95 % aus Saccharose und anderen Zuckerarten. Außerdem enthält er Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.
  • Weißkohl
    Er gilt als das deutsche Gemüse. Weißkohl ist preiswert, überall zu haben, gut lagerfähig und im Salat vielseitig zu kombinieren. Kein Zweifel: ein absolut ideales Wintergemüse! Roh als Salat schmecken der junge Sommerweißkohl und der zartere Spitzkohl am besten.
  • Weißkraut
    siehe Weißkohl
  • Weizen
    Weizen ist das beliebteste Brotgetreide der Welt. Weizen ist durch seinen hohen Anteil an Klebereiweiß besonders gut zum Backen geeignet. Weichweizen wird meist zu Mehl und Grieß verarbeitet, Hartweizen zu Teigwaren.
  • Winterendivie
    siehe Endivie
  • Winterlauch
    siehe Porree
  • Wirrkopf
    siehe Friséesalat
  • X
    Zu diesem Buchstaben liegt zur Zeit kein Eintrag vor! Aber im Alphabet gibt es ja noch 25 andere Buchstaben, mit denen Sie bestimmt mehr Glück haben...
  • Wurzeln
    siehe Möhren
  • Ysop
    Der etwa meterhohe Ysop Halbstrauch stammt aus dem Mittelmeerraum und kommt bei uns sowohl als Wildpflanze wie auch kultiviert vor. er hat mittelgrüne, glänzende Blätter und blüht violett, manchmal auch rosa oder weiß. Die Blätter schmecken bitterlich. Unsere Urgroßmütter würzten mit Ysop ihre Bohnen- und Kartoffelsuppen. Sie können ihn aber auch für Salatsaucen verwenden.
  • Zucchetti
    siehe Zucchini
  • Zucchini
    Ähnlich wie die Paprika, hat die Zucchini erst nach dem 2. Weltkrieg Einzug in unsere Küche gehalten. Das längliche Kürbisgemüse gibt es in grünlich-weiß, dunkelgrün und gelb, bei uns im Handel finden Sie vorwiegend die grüne Sorte. Es ähnelt in Form der Gurke, hat jedoch viel festeres Fleisch und ist weniger wässrig. Für den Salat eignen sich kleine Exemplare am besten. Sie schmecken roh angenehm mild, ein wenig nach Nüssen. Die größeren lassen sich sehr gut Füllen, zum Beispiel mit Hackfleisch.
  • Zwiebel
    Botanisch betrachtet ist die Zwiebel ein Liliengewächs. Sie stammt ursprünglich aus Asien und ist schon seit mehr als 5000 Jahren als Nahrungsmittel bekannt. Zwiebeln werden in einer großen Form- und Farbvielfalt angebaut, die teils sortenbedingt ist und teils mit den Umweltbedingungen zu tun hat: Bei feuchter Witterung und dichtem Anbau bilden sich runde oder birnenförmige Zwiebeln. Bei trockener Witterung mit weitem Anbau ist dagegen die Bildung von flachen Zwiebeln begünstigt. Für den manchmal recht scharfen Geschmack der Zwiebel ist das ätherische Öl Allicin verantwortlich. Es reizt die Schleimhäute so stark, dass beim Zwiebelschneiden oft die Augen tränen oder die Nase läuft. Neben Allicin enthalten Zwiebeln viele Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und andere Inhaltsstoffe, die in ihrer speziellen Kombination die Zwiebel als Naturheilmittel wirken lassen.