
Eine Zwiebel kriegen Sie auf viele Arten klein. Aber nur die richtige Schnitttechnik verhindert, dass sie beim Rösten bitter wird. Die Profis machen es so: Großes Holzbrett aus dem Schrank und Messer mit langer Klinge (mindestens 20 cm!) gegriffen.
Die äußere Haut der Zwiebel entfernen und die Wurzel abschneiden. Dann die Zwiebel halbieren und in Faserrichtung dünne Scheiben so einschneiden, dass sie nur noch an der Spitze zusammengehalten werden.
Jetzt die Zwiebelhälfte drehen und dünne Scheiben gegen die Faserrichtung schneiden. Schon haben Sie feine Würfel. Wenn jetzt noch Zeit bleibt, können Sie auch die übrig gebliebene Spitze fein hacken, sonst gilt: Weg damit!
Und warum stehen die Profis beim Zwiebelschneiden nur selten mit roten Augen da? Sie halten Schneidebrett und Messer feucht, das hilft. Sind die Zwiebeln allerdings frisch geerntet, treibt es selbst erfahrenen Köchen gelegentlich die Tränen in die Augen.

Wie kommt es, dass grünes Gemüse im guten Restaurant eine leuchtende Farbe hat, während zu Hause beim Garen viel davon auf der Strecke bleibt? Zum einen bereiten Profiköche Spinat, Mangold, Brokkoli etc. immer im offenen Topf zu. Am besten werden sie blanchiert oder auf hoher Stufe ganz kurz gekocht.
Danach sofort in eiskaltem (!) Wasser abschrecken. Bei grünen Erbsen sorgt außerdem eine Prise Zucker im Kochwasser für Farbenfreude.

Knoblauch gibt vielen Speisen ein köstliches Aroma. Allerdings sollte man ihn sparsam einsetzten, damit auch andere Kräuter und Gewürze zum Zuge kommen.
Einen angenehmen Hauch von Knoblauch verleihen Profis ihren Speisen, indem sie den Topf, die Salatschüssel oder die Auflaufform mit einer längs halbierten Knoblauchzehe ausreiben.
Auch gut: Eine ungeschälte Knoblauchzehe mitgaren und vor dem Servieren wieder entfernen.

Eine lohnende Investition für Genießer ist eine Pfeffermühle. Denn zwischen frisch gemahlenem Pfeffer und solchem aus dem Gewürzbord liegen Welten, da sind sich alle Profiköche einig. Außerdem bringt es einfach Spaß, die Pfeffermühle beim Kochen einzusetzen.
Wer trotzdem keine hat, improvisiert wie folgt: Schütten Sie ein paar Pfefferkörner in eine Gefriertüte, legen Sie diese flach auf ein Brett und zerdrücken Sie die Körner mit dem Boden einer schweren Pfanne oder eines schweren Topfes. Jetzt kann gewürzt werden.