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Du darfst ... ganz nach meinem Geschmack!

Du darfst Genießer-ABC

Zutaten sind keine Hexerei – sollte man meinen. Und doch belehren uns Kochbücher immer wieder eines Besseren. Ackerlattich? Paradeiser? Wirrkopf? Unser Genießer-ABC klärt auf. Viel Spaß!

  • Nashi

    Die Nashi gehört – ebenso wie unsere herkömmlichen Äpfel und Birnen – zur Familie der Rosengewächse. Sie stammt aus China, Japan und Korea. Grundsätzlich lassen sich zwei Typen unterscheiden: die birnenähnliche chinesische und die apfelähnliche japanische Nashi. Nashis haben eine dünne, gelbe oder hellgrüne Schale und helles, saftiges Fruchtfleisch mit vielen Steinzellen. Das Kuriose an der Nashi ist, sie sieht aus wie eine Apfel und schmeckt wie eine Birne. Sie können sie roh genießen oder auch zu raffinierten Konfitüren verarbeiten.

  • Nudeln

    Unter dem Oberbegriff „Nudeln“ werden die unterschiedlichsten Teigwaren zusammengefasst. Bei „Pasta“ handelt es sich um bissfeste Nudeln italienischer Art aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz. Typisch deutsche Nudeln bestehen aus Eierteig mit einer Mischung aus Weich- und Hartweizen. Eierteignudeln sättigen stärker als Pasta und sind etwas weicher. Ohne Mehl werden Glasnudeln hergestellt, die Dank ihres Stärkegehalts durchsichtig sind. Sie garen sehr schnell und werden dann weiß. Glasnudeln sind ausgesprochen kalorienarm und eignen sich gut als Einlage für asiatische Suppen. Leicht mit den Glasnudeln zu verwechseln sind Reisnudeln, die aus Reisstärke bestehen und ebenfalls sehr kalorienarm sind. Besonders praktisch für die schnelle Küche sind chinesische Eiernudeln, die oft als Instantprodukt angeboten werden. Sie sind spaghettidünn und zu Blöcken gewickelt, von denen man die gewünschte Menge vor dem Kochen abbricht. Bei Vegetariern beliebt sind Sojanudeln, die mindestens 15% Sojamehl enthalten und so etwas für die Versorgung mit pflanzlichem Eiweiß tun. Vollkornnudeln sind braun und enthalten jede Menge Ballaststoffe, Nervenvitamine und Mineralstoffe. Im Geschmack sind sie nussig-herb. Nudeln werden in verschiedenen Farben angeboten: Hellrote enthalten Tomaten, grüne Spinat, dunkelrote rote Bete oder Rotkohl, gelbe Safran und schwarze Sepiatinte. Diese färbenden Zutaten kann man jedoch kaum schmecken. Für Geschmacksvielfalt sorgen aromatische Zusätze, beispielsweise Steinpilz, Lachs oder Trüffel.

  • Nüsslisalat

    siehe Feldsalat

  • Oberkohlrabi

    siehe Kohlrabi

  • Oberrübe

    siehe Kohlrabi

  • Öl

    „Fett ist out , Öl ist in“, so könnte man den Trend beschreiben. Nie war das Angebot, an den unterschiedlichsten Ölen, so groß wie heute. Pflanzliche Öle enthalten einen hohen Anteil an „einfach“ und „mehrfach ungesättigten“ Fettsäuren. Man unterscheidet zwischen eher geschmacksneutralen Ölen und solchen mit sehr intensivem Eigengeschmack. Neutral sind beispielsweise Maiskeim-, Sonnenblumen, Raps- und Weizenkeimöl. Einen ausgesprochen individuellen Geschmack haben dagegen Distel-, Walnuss, Traubenkern-, Kürbiskern- und Olivenöl. Entscheidend ist bei Öl nicht nur der Geschmack, sondern auch das Herstellungsverfahren. Man unterscheidet zwischen kaltgepressten, unraffinierten Ölen und raffinierten Ölen. Bei der Herstellung unraffinierter Öle werden die Ölsaaten gemahlen und gepresst. Sie erreichen dabei höchstens eine Temperatur von 60 ° C. Dieses Herstellungsverfahren hat den Vorteil, dass der Geruch und Geschmack der Pflanze vollständig erhalten bleiben. Es schont auch die wichtigen fettlöslichen Vitamine und Fettbegleitstoffe. Weil die Ausbeute bei der kalten Pressung relativ gering ist, sind diese Öle sehr teuer. Sie sind nicht sehr lange haltbar. Kaufen Sie das Öl am besten in kleinen Mengen und bewahren Sie es im Kühlschrank auf. Kaltgepresstes Öl eignet sich besonders für die schmackhafte Salate.

  • Papaya

    Die Papaya, auch Baummelone genannt, stammt aus Mittelamerika und ist mit echten Melonen nicht verwandt. Ihre Schale ist grün und verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb bis orangerot. Sie wird nicht mitgegessen. Das Fruchtfleisch ist gelb, orange oder rosa. In der Mitte der Frucht befindet sich ein kleiner Hohlraum mit sehr vielen schwarzen Samen in einer geleeähnlichen Substanz. Vor dem Verzehr sollten Sie die Papaya mit etwas Zitronensaft beträufeln,da sie keine eigene Fruchtsäure enthält. Papayas harmonieren auch sehr gut mit Schinken oder Krabben, und ergeben so eine feine Vorspeise.

  • Paprika

    Nach dem Zweiten Welkrieg noch völlig unbekannt ist die Paprika ein „deutsches Gemüse“ geworden und von unseren Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Die glänzende Haut ist grün, gelb, orange, rot , violett oder sogar schwarz. Grüne Paprikaschoten werden grundsätzlich unreif geerntet. Die roten Früchte sind voll ausgereift und schmecken wesentlich fruchtiger. Paprika ist ein sehr guter Vitamin C Lieferant, er liefert mehr als doppelt soviel wie eine Orange.

  • Paradeiser

    siehe Tomaten

  • Paradiesäpfel

    siehe Tomaten

  • Pekingkohl

    siehe Chinakohl

  • Pflücksalat

    Wer einen eigenen Garten hat, kennt ihn sicher. Noch lange bevor andere Salatsorten im Frühjahr ihre Köpfe recken, kann man Blatt für Blatt knackigen Salat rupfen. Das zarte Salatgemüse bildet keinen Kopf, sondern treibt einen 40-80 cm hohen Stängel, der bis oben mit großen, glatten oder krausen Blättern besetzt ist. Man pflückt immer nur einzelne Blätter im unteren Teil der Pflanze, während oben laufend neue nachwachsen.

  • Physalis

    Die Kapstachelbeere oder Physalis stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie ist von einer lampionartigen Hülle umgeben. Sie schmeckt roh am besten und man kann ihre Samen mitessen. Das Aroma der Physalis ist sehr kräftig süß-sauer. Besonders lecker ist Physalis in Obstsalatern, Desserts oder als Kuchenbelag.

  • Porree

    Sommer, Herbst und Winter - jede Zeit hat ihre Porreesorte. Sommerporree ist schlanker, feiner und zarter, die späten Stangen haben meist einen kurzen dicken Schaft und sie schmecken kräftiger.

  • Portulak

    Das schnellwachsende Blattgemüse mit den dicken, knackigen, vitamin- und mineralstoffreichen Blättchen ist kaum bekannt, hat aber eine kleine treue Fangemeinde. Mit seinem leicht säuerlichen Geschmack ist Portulak als Salat besonders erfrischend. Sie können die Blätter aber auch in Saucen, Suppen oder Kräuterquark verarbeiten.

  • Postelein

    siehe Portulak

  • Pusteblume

    siehe Löwenzahn

  • Quinoa

    Botanisch gesehen ist Quinoa mehr mit Spinat und Mangold verwandt als mit Getreide. Es ist auch unter den Bezeichnungen Perureis oder Inkakorn bekannt. Die Quinoapflanze wird nicht ohne Grund das ´Gold der Inkas´ bezeichnet. Sie besitzt große Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

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