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Du darfst ... ganz nach meinem Geschmack!

Du darfst Genießer-ABC

Zutaten sind keine Hexerei – sollte man meinen. Und doch belehren uns Kochbücher immer wieder eines Besseren. Ackerlattich? Paradeiser? Wirrkopf? Unser Genießer-ABC klärt auf. Viel Spaß!

  • Ackerlattich

    siehe Feldsalat

  • Ackersalat

    siehe Feldsalat

  • Amaranth

    Amaranth ist ein tropisches Getreide, dass schon die Inkas anbauten. Sie können sowohl seine Samen, als auch die Blätter essen. Es ist reich an Eiweiss, Calcium und Eisen. Amaranthkörner schmecken im Müsli oder als Suppeneinlage. Gemahlen können Sie Brot und Kuchen daraus backen. Die Blätter schmecken sehr herzhaft, bereiten Sie sie einfach wie Spinat zu.

  • Artischocke

    Die Artischocke ist mit der Distel verwandt und bildet bis zu 2 m hohe Stauden. Artischocken gelten als Delikatesse. Für ihren feinen Geschmack ist der Inhaltstoff Cynarin verantwortlich. Er gibt den herben, leicht bitteren Geschmack. Leider können Sie nur die äußeren Blütenblätter und den Boden verzehren. Artischocken werden als ganze Blütenköpfe weich gekocht (ca. 20-40 Minuten) und mit schmecken köstlich mit zerlassener Kräuterbutter. Zu kalten Artischocken passt am besten eine Vinaigrette. Artischocken sind appetitanregend und daher die ideale Vorspeise.

  • Aubergine

    Die Aubergine stammt aus Asien und ihre Angebotsvielfalt dort ist riesig. Es gibt weiße, gelbe, grüne und grün-weiß marmorierte. Genauso vielgestaltig ist auch ihre Form, sie sind länglich, kugel-, tropfen-, oder schlangenförmig. Hierzulande finden Sie hauptsächlich violett-längliche Auberginen. Sie besitzen relativ wenig Eigengeschmack, aber wenn Sie frische Kräuter, Knoblauch, Zwiebeln oder Zitronensaft hinzufügen werden sie zu einer Köstlichkeit. Verzehren Sie Auberginen niemals roh, sie schmecken nicht nur scheußlich, sondern enthalten auch Solanin, dass sich beim Erhitzen verflüchtigt.

  • Avocado

    Die Avocado ist eine Beerenfrucht, die in den Tropen und Subtropen an bis zu 20 Meter hohen Bäumen wächst. Es gibt etwa 400 verschiedene Sorten, von denen einige bis zu 2 kg schwer werden. Die kleinsten Avocados wiegen dagegen weniger als 100 g. Die Avocado ist eine ausgesprochen nährstoffreiche Frucht, ihr cremiges Fruchtfleisch enthält bis zu 23% Fett, ist reich an Kalium und Eisen. Ihr Geschmack ist süßlich-nussartig und Sie können sie vielseitig verwenden. Genießen Sie sie pur mit etwas Salz und Zitrone oder zaubern Sie einen leckeren Dipp daraus. Die Südamerikaner stellen sogar Eis daraus her.

  • Batavia Salat

    Er ist eines der vielen neuen Mitglieder in der großen Familie der Kopfsalate. Seine festen Köpfe mit den dickfleischigen gewellten bis gekrausten Blättern können bis zu 500 g wiegen. Die Blätter des Batavia - mal rotbraun oder auch hellgrün mit roten Rändern - sind knackig frisch, schmecken herzhaft und haben viel Ähnlichkeit mit Eisbergsalat.

  • Bindesalat

    siehe Römersalat

  • Blätterkohl

    siehe Chinakohl

  • Blaukraut

    siehe Rotkohl

  • Bleichzichorie

    siehe Chicorée

  • Blumenkohl

    Blumenkohl ist ein fleischig verdickter Blütenstand, daher auch der Name. Um die weißen Köpfe zu erhalten, werden die großen grünen Blätter bereits auf dem Feld über dem Kohlkopf eingeknickt. So kann kein Sonnenstrahl das Gemüse verfärben. Blumenkohl ist besonders reich an Vitamin C, um das wertvolle Vitamin nicht zu zerstören bereiten Sie ihn doch auch einmal als Rohkostsalat zu. Unter den farbigen Sorten ist besonders der kleine grüne Romanesco mit seinen meist türmchenähnlichen Röschen gefragt.

  • Bohnen

    Es gibt zahlreiche unterschiedliche Bohnensorten, die frisch oder getrocknet im Handel sind. Besonders gängig sind bei uns grüne Bohnen, die nicht getrocknet werden. In getrockneter Form findet man häufig weiße Bohnen, rote Kidneybohnen, schwarze Bohnen und Wachtelbohnen. Getrocknete Bohnen müssen vor der Verwendung eingeweicht werden – am besten über Nacht. Das Einweichwasser sollte zum Kochen benutzt werden, denn es enthält wertvolle Nährstoffe aus den Bohnenkernen. Bohnen sind eine sehr gute Eiweiß- und Mineralstoffquelle und stecken voller Ballaststoffe.

  • Brabanter Kohl

    siehe Rosenkohl

  • Broccoli

    Der Brokkoli wird auch Spargelkohl genannt und ist der feine Verwandte des Blumenkohls. Im Geschmack ist er kräftiger und ernährungsphysiologisch ist er ihm haushoch überlegen. Er enthält bis zu 60% mehr Vitamin C und 16 x soviel Vitamin A. Es steckt noch mehr in ihm, er ist ein guter Calcium und Eisenlieferant. Falls der Brokkoli beim Einkauf in eine Folie gewickelt ist, lassen Sie ihn in der Folie. Es entwickelt sich dadurch die Luftfeuchtigkeit, die er braucht um länger frisch zu bleiben.

  • Bröckelkohl

    siehe Brokkoli

  • Brüsseler Kohl

    siehe Blumenkohl

  • Brüsseler Salat

    siehe Chicorée

  • Buchweizen

    Buchweizen ist, trotz seines Namens, kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs. Er schmeckt leicht nussig und Sie können sehr leckere Pfannkuchen daraus backen. Im Handel erhalten Sie Buchweizen als geschältes ganzes Korn, in Form von Buchweizengrütze, -flocken oder, -mehl. Es liefert dem Körper hochwertiges Eiweiß und enthält reichlich Spurenelemente.

  • Bulgur

    Bulgur ist grob gebrochener, vorgedämpfter Hartweizen, der als Beilage serviert wird. Er hat eine relativ kurze Garzeit und ist nussig im Geschmack. Sie können ihn als Beilage anstatt Reis verwenden. Probieren Sie doch mal den auch einen typisch arabischen Bulgur Salat, mit Tomaten, Frühlingszwiebeln. Petersilie und frischer Minze, dazu eine Zitronenmarinade.

  • Bundrettich

    siehe Rettich

  • Burtzelkraut

    siehe Portulak

  • Butterblume

    siehe Löwenzahn

  • Butterfrucht

    siehe Avocado

  • Buttersalat

    siehe Kopfsalat

  • Champignons

    Die Heimat der Champignons ist Frankreich, daher auch der Name (frz. Champignon = Pilz). Heute werden sie in Spezialbetreiben auf Strohsubstrat ganzjährig gezüchtet. Ob sie dann weiße oder braune Hüte tragen, das liegt allein an der Sorte. Je dunkler die Färbung, desto aromatischer sind sie im Geschmack. Frische Champignons duften angenehm und schmecken roh leicht nussig.

  • Chicorée

    Hätten belgische Bauern nicht vor über 100 Jahren den Chicorée entdeckt, wir wären um ein feines Salatgemüse ärmer. Der Zufall wollte es, dass Zichorienwurzeln nach einer überreichen Ernte in dunklen Gewächshäusern überwintern sollten. Dort aber trieben die Wurzeln kräftige Knospen aus, die, abgeschirmt von Licht und Zugluft, bleich und zart blieben. Der Chicorée war geboren. Charakteristisch ist sein feinwürziger leichter Bittergeschmack.

  • Chilischoten

    Chilischoten sind mit dem Gemüsepaprika verwandt. Die Schoten sind schmal, etwa fingerlang und in rot und grün erhältlich. Bei ihnen gilt je kleiner, desto schärfer. Grüne, unreife Chilischoten sind nicht so scharf, wie reife rote. Schärfe ist das wichtigste Geschmacksmerkmal der Chili, sie wird durch das Alkaloid Capsaicin verursacht. Es befindet sich hauptsächlich in den weißen Zwischenwänden und Samen. Wenn Sie es weniger Scharf mögen, entfernen Sie diese einfach. Seien Sie vorsichtig beim Arbeiten mit Chilischoten, das Capsaicin führt besonders an den Augen zu schmerzhaften Reizungen.

  • Chinakohl

    Chinesen und Japaner lieben ihn mindestens so sehr wie wir unseren Weißkohl. Der krausköpfige hellgrüne Asiate liefert ähnlich wie sein europäischer Verwandter reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Dabei ist er viel leichter verdaulich, bläht nicht, schmeckt nur dezent nach Kohl und hat wenig Abfall.

  • Couscous

    Couscous ist mit Mehl vermischter, vorgedämpfter Weizen- oder Hirsegrieß. Er ist typisch für die nordafrikanische Küche und kann als Beilage für unterschiedliche Fleisch- und Gemüsegerichte verwendet werden. Bei uns wird vorwiegend Instant-Couscous angeboten, der eine geringe Garzeit hat.

  • Dattel

    Die Dattel ist die Frucht der Dattelpalme, die bis zu 30 Meter hoch wird und ursprünglich aus dem Irak stammt. Datteln werden maximal 8-10 cm lang. Sie sind außen rötlich braun und innen weiß und wachsen in großen Büscheln von bis zu 200 Früchten. Ihr Fruchtfleisch ist ausgesprochen aromatisch, es ist weich und honigsüß. Sie erhalten Datteln bei uns als Frischfrucht und getrocknet. Sie werden überwiegend pur verzehrt, lassen sich aber auch hervorragend in Salaten oder Kompotts verarbeiten. Probieren Sie doch auch einmal Dattelspieße: Einfach Käse- und Speckwürfel abwechselnd mit Datteln auf einen Holzspieß stecken, kurz auf den Grill legen, fertig!

  • Dinkel

    Dinkel ist die Urform des Weizens und eine über 5000 Jahre alte Kulturpflanze. in Deutschland wurde er insbesondere in Württemberg angebaut, alte Stadtnamen wie Dinkelsbühl deuten noch heute daraufhin. In letzter Zeit werden Backwaren aus Dinkel immer beliebter. Die halbreifen Körner des Dinkels werden als Grünkern bezeichnet. Er wird unreif geerntet und dann geröstet. Grünkern hat einen kräftig, würzigen Geschmack und Sie können daraus zum Beispiel leckere Eintöpfe oder pikante Bratlinge zubereiten.

  • Eichblattsalat

    Seinen Namen verdankt dieser Pflücksalat mit dem bauschigen Schopf der Form und Farbe seiner gezackten Blätter. Doch nicht nur sein hübsches Aussehen, auch der milde Geschmack mit dem interessanten Nussaroma haben den Newcomer bei uns innerhalb weniger Jahre zu einem der beliebtesten Blattsalate aufsteigen lassen.

  • Eichenblattsalat

    siehe Eichblattsalat

  • Eichenlaubsalat

    siehe Eichblattsalat

  • Eierfrucht

    siehe Aubergine

  • Einlegegurken

    Botanisch gehören sie zu der Familie des Kürbisses. Einlegegurken werden fast ausschließlich in der Konservenindustrie verarbeitet, da es kaum noch Hausfrauen gibt, die selber einkochen. Vor dem Einlegen ist ihr Geschmack neutral, ihn erhalten sie erst durch den jeweiligen Fond. Schmackhafte Fonds können mit Schalotten, Dill, Meerrettich etc. bereiten. Unerwünschte Bitterstoffe konnten in den letzten Jahren aus den Gurken herausgezüchtet werden.

  • Eisbergsalat

    Manch einer nennt ihn auch Eissalat, die Schweizer sagen Krachsalat - weil die festen, fleischigen Blätter beim Reinbeißen laut krachen. Auf jeden Fall kann von so einem gut geratenen Dickkopf eine ganze Familie satt werden. Im Sommer bringt nur ein Kopf durchaus 600-800 g auf die Waage.

  • Eissalat

    siehe Eisbergsalat

  • Endivie

    Die glatte Endivie bildet keinen echten Kopf, sondern eine große platte Rosette. Ihre Blätter sind leicht gewellt mit dicken Rippen. Sie ist mit dem Chicorée verwandt und wie er leicht bitter.

  • Escariol

    siehe Endivie

  • Escarol

    siehe Endivie

  • Essig

    Man unterschiedet vier verschiedene Essigtypen: Branntweinessig, Obstessig, Weinessig und Weinessig-Verschnitt. Branntweinessig entsteht bei der Vergärung von Alkohol und hat einen Säuregehalt zwischen 5 und 15,5%. Obstessig entsteht bei der Vergärung von reinen Obstweinen. Er darf nicht mit Branntweinessig oder anderen Zusätzen gemischt werden. Sein Säureanteil muss mindestens 5% betragen. Weinessig wird aus reinem Traubenwein gewonnen. Sein Mindestsäureanteil beträgt 6%. Weinessig-Verschnitt ist meist eine Mischung aus Branntweinessig und Weinessig. Voll im Trend ist der italienische Aceto Balsamico aus dem Most von Trebbiano-Trauben. Er ist ausgesprochen aromatisch und schmeckt süßlich. Bevor er in den Handel kommt, lagert er mehrere Jahre im Holzfass, um so die nötige Reife zu erlangen.

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